Dr. Uta Dorothea Sauer (TUDIAS) nahm uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit: Um 1925 entwickelte sich Dresden zu einem Zentrum weiblicher Selbstermächtigung. Tänzerinnen wie Mary Wigman und Gret Palucca lösten sich von Konventionen und entwickelten eine expressive Bewegungssprache. Der Körper wurde zum Medium von Freiheit, Selbstreflexion und Identität. In Studios und auf Bühnen verband sich künstlerischer Ausdruck mit gesellschaftlichem Aufbruch: Die Tänzerin ist keine Dekoration; sie tritt nicht als Nymphe, Fee oder Kokette auf, sondern in ihrer eigenen Ausdrucksform. Ihre Rolle findet sie, indem sie ihrer Körperintelligenz folgt. Hier zeigt sich ein Schnittpunkt zum Anliegen von Soroptimist International, weibliche Handlungskraft durch Vernetzung und Engagement zu stärken.